Arbeiten in den Pflegegebieten 2021

Unser Verein betreut 6 Naturschutzgebiete und die Gesamtfläche der Gebiete beträgt 48`737 m2. Der Verein besitzt selber zwei Gebiete mit einer Fläche von 6332 m2. Die restlichen Naturschutzgebiete gehören der Gemeinde Aadorf, bis auf ein privates Waldstück mit einer Fläche von 768 m2. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Aadorf dürfen wir den Werkhof für schwierige Arbeiten oder Neophyten Entsorgungen anfragen oder aufbieten.

Naturschutzgebiet Steig
Naturschutzgebiet Steig

Das Naturschutzgebiet Steig (beim Schiessstand Aadorf) hat eine Fläche von 29`147 m2, es befinden sich fünf kleine und zwei grössere Biotope darin. Nach dem strengen Winter musste der Werkhof einige umgestürzte Bäume entfernen. Wir zersägten noch ein paar abgebrochene dicke Äste und stutzen die zu hoch gewachsenen Weiden, welche den Schiessbetrieb beeinträchtigten. Mit dem Werkhof zusammen wurden dieses Jahr vier Biotope renaturiert und viele wildwachsende Jungbäume mit den Wurzelstöcken entfernt.

Briner Kiesgrube Sommer

Das Naturschutzgebiet Briner Kiesgrube hat eine Fläche von 12`386 m2 und ist unser Sorgenkind. Nach der Renaturierung haben sich unzählige Weidensamen auf der ganzen offenen Fläche verteilt und dem wurde am Anfang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das Schilf bei den zwei Biotopen breitet sich leider auch rasant aus, nun ist unser Verein gefordert dem Einhalt zu gebieten. Dieses Jahr haben wir bereits über 85 Stunden investiert, an den bearbeiteten Orten sieht man den Erfolg. Das nächste Jahr müssen wir uns wieder heftig ins Zeug legen.

Briner Kiesgrube Herbst

Das Naturschutzgebiet Aawandel hat eine Fläche von 4`151 m2. Durch unser Waldgebiet fliesst ein kleiner Bach, welcher die Uferböschung unten beim Feldweg unterspülen möchte, was wir natürlich mit einer Uferverbauung verhindern. Die zwei kleinen Wassertümpel müssen wir jedes Jahr von Ästen und dem Laub befreien. Die 100 m lange Waldgrenze zum Weideland muss immer wieder zurückgeschnitten werden. Im Jahr 2021 mussten nur an zwei Orten einige kleine Äste gestutzt werden.

Chüefersweid
Chüefersweid

Das Naturschutzgebiet Chüefersweid hat eine Fläche von 2`181 m2. Der Teich wurde durch die Firma BESA ausgebaggert und vom Schlamm befreit. Vor den Pflegearbeiten wurde eine kleine Holzbrücke über den kleinen Wald Bach gebaut. In diesem Waldstück gab es einiges zu tun, doch mit den vielen Helfern wurden die Arbeiten schnell erledigt. Es wurden die Neophyten ausgerissen und in der grossen Waldlichtung wurde das Gras durch die Firma Garten Meyer Aadorf geschnitten. Die 50 Meter lange Hecke zur Weide wurde auch zurückgestutzt. Die Äste und das Gras wurden auf die alten Sammelhaufen aufgeschichtet. Die Neophyten wurden durch den Werkhof abgeholt und in der Kehrichtverbrennungsanlage entsorgt.

Das Naturschutzgebiet Jönschler hat eine Fläche von 768 m2. Dieses Gebiet gehörte einer Erbgemeinschaft in Winterthur. Die 90 Meter lange Waldgrenze zur Weide muss jedes Jahr zurückgeschnitten werden, die andere 100 Meter lange Grenze der Waldstrasse entlang verursachen weniger Probleme. Auch hier hatten wir genug Helfer und ein Profi (Garten Meyer Aadorf), welcher mit seiner Motorheckenschere gute Dienste leistete.

Trafostation
Trafostation

Das Naturschutzgebiet Trafostation in Guntershausen hat eine Fläche von 104 m2. Dieses Gebiet wird von einer Fettwiese auf eine Magerwiese umgewandelt. Der Humus mit dem Gras wurde abgetragen und nachträglich Kies aufgeschüttet. Es wurden einheimische Blumensamen gesät, welche hoffentlich nächsten Frühling zu spriessen beginnen. Der grösste Kampf ist das Gras, welches immer wieder zu wachsen beginnt. Zur Grenze zum Weideland wurden Schwartenbretter eingegraben, damit die Graswurzeln von der angrenzenden Weide es schwieriger haben auf unser Gebiet zu gelangen. Zusätzlich wurde das Wildbienenhaus mit neuen Einsätzen versehen. Für die Wildbienen wurde ein Sandhaufen aufgeschüttet und mit grossen Steinen abgegrenzt, welche die Firma Kägi AG gespendet hatte. Die Holzbrücke über den Bach wurde von der Zimmerei Nägeli aus Wängi gespendet.

Wildbienenhaus am Haselbach
Wildbienenhaus am Haselbach

Beim Haselbach in Tänikon durften wir auf dem Grundstück der Forschungsanstalt Tänikon ein Wildbienenhaus aufstellen. Das Wildbienenhaus wurde durch die Zimmerei Nägeli in Wängi gespendet und der Wildbienensandhaufen mit den grossen Steinen spendete wieder die Firma Kägi AG. Von der Firma Garten Meyer bekamen wir einen jungen Haselnuss Baum, dieser wurde als Ersatzbaum am Haselbach eingegraben.

Allen Spendern und Helfern nochmals herzlichen DANK.

Link zu allen Fotos: https://photos.app.goo.gl/Ds3NabDKE4wQzuyF7

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