Um 9:00 Uhr trafen wir uns auf dem Migros Parkplatz und freuten uns, dass doch noch einige mehr gekommen sind, als sich angemeldet hatten. Edith Hermann leitete wie so oft die Exkursion. Gerade beim Bahnhof konnten wir einige Exemplare vom Einjährigen und vom Kanadischen Berufkraut einsammeln und im Neophyten-Sack verstauen. Leider ist die SBB nach wie vor sehr uneinsichtig bis unkooperativ, was dieses Problem angeht.
Danach ging es weiter zum Aaheim. Dort zeigte uns Edith weitere Pflanzen, die früher sehr beliebt in den Gärten waren und dann zu einem ausgewachsenen Problem geworden sind. Wie zum Beispiel der Essigbaum. Dieser produziert eine Milch, die schlimme Hautausschläge verursachen kann.
Diese Liste zeigt, wie sehr der Mensch durch die Verschleppung von Tieren und Samen einen Einfluss hat und dass harmlos geglaubte Handlungen einen grossen Schaden anrichten können. Im untenstehenden Wikipedia Artikel ist die besagte Liste aufgeführt. Invasive Arten, die uns im Dorf immer wieder beschäftigen, wie das Einjährige Berufkraut oder die Goldrute sind auf dieser Liste nicht aufgeführt, da diese Liste die Arten aufführt, die Weltweit den grössten Schaden verursachen, wie beispielsweise die Tigermücke oder der Staudenknöterich.
100 of the World’s Worst Invasive Alien Species (Wikipedia DE)
Wir liefen am Hof entlang weiter nach Norden und begutachteten die ehemaligen Biodiversitätsförderprojekte der Schule.
Zum Schluss betrachteten wir das Firmengelände der H. Bachmann AG. Dieses Beispiel zeigte uns Edith, weil da sehr gut zu erkennen ist, wie es aussieht, wenn nichts gemacht wird. Einerseits hatte es dadurch sehr schöne einheimische Pflanzen aber leider auch Neophyten, von denen wir noch einige beseitigen konnten.
Für einen runden Abschluss sorgte das freiwillige gemeinsame Kaffee-Vergnügen im Nafzger.
Nadja Dietrich


